Portfoliobereinigung durch Unternehmensveräußerung

Verschmelzung zweier Unternehmen des Chemie-Anlagenbaus

Als im Frühjahr 1999 der Entschluss von den damaligen Gesellschaftern der RHE Händel Engineering GmbH gefasst wurde, das bis dahin sehr erfolgreiche Unternehmen aus Gründen der Portfoliobereinigung zu veräußern, hat man lange nach einem geeigneten Weg gesucht, eine derartige Transaktion unter Berücksichtigung der gebotenen Sorgfalt durchzuführen. Man war sich durchaus bewusst, dass es hier nicht um irgendein Unternehmen geht sondern um ein in seinem Marktsegment sehr bekanntes Unternehmen. Man muss nämlich wissen, das die RHE Händel Engineering GmbH bis dahin als führender Anbieter im Anlagenbau, Spezialbereich Destillationsanlagen, für die Großchemie im In- und Ausland tätig war. Wie schnell hätte eine unbedachte Vorgehensweise zu Irritationen bei der Belegschaft und Auftraggebern führen können. Man entschied sich daher, die Dienstleistung eines professionellen Vermittlers in Anspruch zu nehmen. Nach verschiedenen Gesprächen mit namhaften Maklern fiel die Wahl schließlich auf die VSU AG, da sie unter anderem mit 7 Niederlassungen in der BRD bundesweit agiert und den Auftraggebern eine Vorgehensweise vorschlug, die den Auftraggebern erfolgversprechend erschien und zugleich ihren Ansprüchen nach der gebotenen Seriosität entgegenkam.

Auch in diesem Fall waren es schließlich die Kontakte von Rolf Bleckmann und Wolfram Rothe, VSU Niederlassung Duisburg, die zum Erfolg führten. Aufgrund bestehender Kontakte wurden führende Unternehmen aus dem Branchenumfeld angesprochen, von denen bekannt war, dass sie weitere Transaktionen anstreben, um ihre bestehende Marktposition weiter auszubauen und zu festigen.

Durch die zunächst anonym aufbereiteten Unterlagen über das zu veräußernde Unternehmen einschl. betriebswirtschaftlicher Kennzahlen in Form eines Exposés durch die VSU AG ist für jeden potentiellen Interessenten schnell zu erkennen, ob das angebotene Unternehmen seinem Anforderungsprofil entspricht und weitere Gespräche sinnvoll erscheinen. Für Herrn Dr. Paul Schleicher und Herrn Rolf Meissner, Geschäftsführer der Josef Meissner GmbH & Co, Köln war es daher sehr schnell ersichtlich, dass angebotene Unternehmen entsprach genau ihren Vorstellungen. Nach Unterzeichnung einer Vertraulichkeitserklärung konnte daraufhin der Name des Unternehmens offen gelegt und der persönliche Kontakt unter den Beteiligten hergestellt werden. Dies geschieht natürlich in enger Abstimmung mit dem Anbieter, nachdem von der VSU die Ernsthaftigkeit der vermeintlichen Interessenten geprüft wurden.

Die nachfolgende betriebswirtschaftliche Prüfung der RHE Händel wurde im Auftrag der Josef Meissner GmbH & Co durch eine namhafte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Form einer Due-Diligence vorgenommen. Nach Abschluss dieser Arbeiten einigte man sich sehr schnell auch über den Kaufpreis, da von Anfang an in Zusammenarbeit mit der VSU AG ein marktgerechter Kaufpreis zur Diskussion stand. Auch bei der Findung des Kaufpreises sind die Erfahrungen eines versierten Maklers nicht zu unterschätzen. Der Kaufpreis für ein Unternehmen bildet sich am Markt. Unternehmensbewertungen, gleich welcher Art, können immer nur ein Hilfsmittel sein und daher Anhaltspunkte geben. Nicht zuletzt scheitern viele Transaktionen an den Kaufpreisvorstellungen des Verkäufers. Jeder Verkäufer ist daher gut beraten, sich die Erfahrungen eines seriösen Maklers zu eigen zu machen.

Fragt man heute Herrn Dr. Schleicher 1,5 Jahre nach der Übernahme der RHE Händel nach seinen Erfahrungen, so bekommt man zur Antwort: ‚Wir haben den richtigen Schritt zur rechten Zeit gemacht. Beide Unternehmen profitieren heute in erheblichen Maße voneinander. Wir können heute Synergismen erzielen, an die wir früher nicht gedacht haben. Wir werden den eingeschlagenen Weg weiter verfolgen und expandieren und das über weitere Unternehmenszukäufe. Für uns ist das die schnellste und sicherste Möglichkeit, unsere Marktposition weiter auszubauen’.­

Created by Henning Jacobs