Wirtschaftsminister informiert sich über erfolgreichen Strukturwandel

des ehemaligen Metallmöbel-Werkes der König+Neurath AG

Saarwellingen/Saar, Wirtschaftsminister Dr. Christoph Hartmann und mehrere Projekt-partner haben sich über den Strukturwandel am Standort des ehemaligen Büromöbelwerkes der König+Neurath AG in Saarwellingen informiert.

Link zum Bericht des Wochenspiegel   

Link zum Bericht des Wirtschaftsförderungsverbandes untere Saar 

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Unternehmensvertreter von Kirchhoff Automotive, ISL Automotive, CJ Automotive, Handling und Lager Automotive, Ford Motor Company Saarlouis
v.l.n.r: (8.)Frank Jungblut, (10.)Wirtschaftsminister Dr. Christoph Hartmann, (11.)Roland Schmitt (GW Saar), (12.)Egon König (König+Neurath), (13.)Jürgen Pohl (WFUS), (15.)Michael Philippi (Gemeinde Saarwellingen)                                                                                                                           Foto: Guldner
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                                                                                                                                        Foto: König+Neurath AG

König+Neurath hatte die Metallmöbel-Produktion zum Jahreswechsel 2009/2010 von der Saar in das Stammwerk nach Karben bei Frankfurt verlagert. Die VSU Aktiengesellschaft ist seit 2008 für das ehemalige Werk 6 in Saarwellingen/Saar beratend tätig und wurde 2010 mit der Erstellung eines neuen Nutzungskonzeptes für den Standort beauftragt. Mit Unterstützung der GW Saar, des Wirtschaftsförderungsverbandes Untere Saar (WFUS), sowie der Gemeinde Saarwellingen gelang es seit Jahresbeginn die Ford Zulieferer Kirchhoff-, ISL- und CJ-Automotive (Schweden) sowie Handling und Lager (Spanien) für den Standort zu gewinnen. Die vier Unternehmen beschäftigen aktuell ca. 50 Mitarbeiter.

"2008 haben wir durch die Investition in eine hochmoderne Stanz-Laser Maschine, Schweißroboter u.a. Anlagen nicht nur für unsere eigenen Aufträge, sondern auch für die Branchen Automotive und Medical eine flexible Fertigung aufgebaut. In den neuen Unternehmensbereich Industrie-Service haben wir ca. 1,5 Mio. EUR investiert, aber die Krise hat uns 2009 derart getroffen, dass wir keine andere Wahl hatten, als kurzfristig zu handeln", so Egon König, der seit über 62 Jahren die Geschicke des Unternehmens mitbestimmt.

Den 67 Mitarbeitern am Standort wurde ein Beschäftigungsangebot unterbreitet. Da die wenigsten Mitarbeiter dem Angebot zum Hauptsitz des Unternehmens gefolgt sind, wurden ca. 2 Mio. EUR für den Sozialplan an die ehemaligen Mitarbeiter gezahlt.

Die König+Neurath AG ist mit aktuell rd. 1.000 Mitarbeitern einer der führenden europäischen Bürosystem-Hersteller. Das Unternehmen hatte 1998 die Aktivitäten von Büromöbel Bolte übernommen und bis Ende 2009 insgesamt ca. 9 Mio. EUR in das Werk investiert. Der Standort hat eine Gesamtfläche von ca. 45.000 m2 und ca. 16.000 m2 Produktions-, Lager- und Bürofläche, von denen aktuell über 50 % belegt sind.

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v.l.n.r.: Frank Jungblut, Egon König (AR-Vorsitzender der König+Neurath AG), Wirtschaftsminister Dr. Christoph Hartmann, Frank Buchholzki (Kirchhoff Gruppe)                                           Foto:  Guldner
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                                                                                                                                                Foto: Guldner
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v.l.n.r.: Frank Jungblut, Wirtschaftsminister Dr. Christoph Hartmann, Egon König           Foto: Guldner
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                                                                                                                                              Foto: Guldner
Created by Henning Jacobs